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Verleihung des Deutschen Tierschutzpreises 2009 |
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Am 29. September 2009 wurden im Rahmen eines Festaktes in Hamburg die Preisträger des Deutschen Tierschutzpreises 2009 ausgezeichnet. Der mit insgesamt 6.000 Euro dotierte Deutsche Tierschutzpreis wurde von Programmzeitschrift FUNK UHR gemeinsam mit den Marken Pedigree und Whiskas und dem Deutschen Tierschutzbund ins Leben gerufen. Er wurde 2009 bereits zum fünften Mal verliehen.
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1. Preis
Marion Haeger - Katzen-Projekt Findix
Marion Haeger erhielt für das Projekt "Findix" den 1. Preis (3.000 Euro). Das Projektteam, das zum Verein "Katzen in Not" in Detmold gehört, fängt regelmäßig wild lebende Katzen ein, um sie zu kastrieren und, wenn nötig, ärztlich zu versorgen. Die Helfer verhindern so eine unkontrollierte Vermehrung der Tiere.
Der Verein "Katzen in Not" ist ein Team von zehn ehrenamtlichen Helfern, die auf Flohmärkten Geld für ihre Schützlinge sammeln, Veranstaltungen organisieren, Gehege bauen und Aufklärungsarbeit leisten. Für ausgesetzte Katzen und Muttertiere mit Nachwuchs bietet der Verein Pflegestellen für an und vermittelt die Tiere.
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2. Preis
Familie Fußbahn
Den 2. Preis (2.000 Euro) gewann Familie Fußbahn aus Fiel in Schleswig-Holstein, die auf ihrem zwei Hektar großen Grundstück kranke oder verletzte Wildtiere wie Marder, Füchse und Eulen pflegt und später wieder auswildert. Die Familie hat alle Unterkünfte und Gehege für die Tiere selbst gebaut. In der "Hauptsaison", im Frühling und Sommer, werden dort bis zu 500 Tiere beherbergt. Die Familie Fußbahn ist mit diesem Angebot eine der wenigen Anlaufstellen in Schleswig-Holstein.
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3. Preis
Rosemarie Tischler
Rosemarie Tischler aus Staßfurt, Sachsen-Anhalt, erreichte den 3. Platz (1.000 Euro). Die ehrenamtliche Mitarbeiterin des Tierschutzvereins Staßfurt nimmt ausgesetzte Tiere in ihre Obhut, da der Stadt ein Tierheim fehlt. Für die Tiere opfert Rosemarie Tischler ihre gesamte Freizeit, pflegt kranke Tier mit viel Liebe gesund und kümmert sich selbst um die Vermittlung von Tierheimtieren. Ihr Engagement hat dazu beigetragen, dass die Population frei lebender Katzen stark zurückgegangen ist. An Futterstellen werden die Katzen eingefangen, kastriert und wieder freigelassen.

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Mehr zu diesem Thema:
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| TV-Spot als mpg-Datei zum Downloaden (1,5 MB)
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| Wir fordern eine bessere Haltung für Mastkaninchen (PDF)
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