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Katzen

 
 


© J. Plinz

Ideale Heime für Katzen sind Gehöfte oder Einfamilienhäuser in einer verkehrsberuhigten Lage, wo die Tiere selbst entscheiden können, wann sie im Haus bleiben oder einen Ausflug machen wollen. Katzen, die keine Erfahrung mit Freiauslauf haben, können auch in einer katzengerecht gestalteten Stadtwohnung ohne Ausgang gehalten werden. Anders als ein Hund kann sich eine Katze lange und ausgiebig mit sich selbst beschäftigen.
 
Wenn eine Katze lange bewegungslos dasitzt, bedeutet das jedoch nicht, dass sie schläft. Vielmehr beobachtet sie ihre Umgebung aufmerksam, am liebsten an einem abwechslungsreichen Fensterplatz. Auch eine Katze braucht viel Ansprache.
 
Aber meist will sie selbst bestimmen, wann sie mit „ihrem" Menschen schmust oder spielt. Nur wer bereit ist, Streicheleinheiten dann auszuteilen, wenn sie eingefordert werden, und keinen Zwang ausübt, wenn die Katze ihre Ruhe haben will, ist für diese Hausgenossen geeignet.
 
Früher galt die Katze als typischer Einzelgänger, der gut allein sein kann und daher besonders für den Einpersonenhaushalt in Frage kommt. Heute ist bekannt, dass die Tiere untereinander sehr gesellig sind. Hat eine Katze Freilauf, kann sie Kontakt zu anderen Artgenossen aufnehmen. Ein reiner „Stubentiger" sollte möglichst nicht allein bleiben. In fast jedem Haushalt, der für eine Katze geeignet ist, lassen sich problemlos auch zwei halten.
 
 

Trend Hybridkatzen

Ein in Deutschland relativ neuer, aus der Sicht des Tierschutzes unverantwortlicher Trend ist die Haltung von Hybridkatzen. Kater wilder Katzenarten werden dafür mit weiblichen Hauskatzen verpaart - z. B. Savannah (Hauskatze mit Servalkater), Bengale (Hauskatze und Bengal- oder asiatischen Leopardkatze) und Caracat (Maine-Coon Katze mit Karakalkater). Dadurch dass die Nachkommen von Wildkatzen drei bis viermal so groß sind wie normale Katzenwelpen, kommt es in der ersten Generation fast immer zu Schwergeburten, Notkaiserschnitten oder Totgeburten. Die Muttertiere überleben diese Tortur oft ebenfalls nicht. Ein weiteres Problem für die Züchter zeigt sich bei den männlichen Nachkommen dieser Kreuzungen. Alle Kater bis zur dritten Generation sind steril. Deshalb müssen weiterhin die deutlich größeren Wildkater eingekreuzt werden.
 
Werden die Jungtiere solcher Katzen privat gehalten, kommt es aufgrund der Wildtiereigenschaften dieser Tiere zu enormen Problemen: Diese Katzen sind nach wie vor nachtaktiv, haben einen starken Jagdtrieb und verhalten sich nicht immer wie domestizierte Tiere. So können sie problemlos Absperrungen von zwei Metern Höhe überwinden. Sollten sie beißen oder kratzen, sind die Folgen ungleich schwerer als bei Hauskatzen. Bei Freilauf stellen die genannten Wildtiereigenschaften auch eine ernste Gefahr für heimische Wildtiere in der Umgebung dar.
 
Weitere Informationen zu den Gefahren bei der Haltung von Wildtieren im Privathaushalt gibt es auf unserer Themenseite "Exoten".
 
  Mehr zu diesem Thema:
Frei lebende Katzen
Verbesserung des Katzenschutzes
Urlaubshilfe für den Tierfreund
 
Downloads
Broschüre "Welches Tier passt zu mir?"Broschüren
Broschüre "Die Haltung von Katzen"
Broschüre "Das Katzenelend"
Kinderfaltblatt "Meine Katze"
 
 

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